HUMANIAX Pressebereich





Adieu, la France - Bonjour Cologne! Eine erfolgreiche französisch-deutsche Personalvermittlung

Heute möchten wir Ihnen Herrn Jean-François Mir (24) vorstellen. Monsieur Mir hat in Frankreich Mikrotechnik studiert und zog im Frühling 2012 nach Köln. Die Arbeitslosenquote in Frankreich ist in diesem Jahr auf den höchsten Stand seit Ende der 90er Jahre gestiegen und liegt mittlerweile fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Ein Sorgenkind der französischen Arbeitsmarktpolitik blieb nach wie vor die Jugendarbeitslosigkeit, die bei den unter 25-jährigen bei etwa 17% liegt. Daher hieß es für Herrn Mir “Adieu, la France – Bonjour Cologne” – wir haben ein paar Worte mit dem überglücklichen Mikrotechniker gewechselt, der Ende November über uns vermittelt wurde.

Monsieur Mir, wie lange waren Sie jetzt auf der Suche nach Arbeit?

Ganz konkret suchte ich ca. seit September 2012 eine Stelle. Ich hatte bis dahin als Aushilfe in einem Gastronomiebetrieb in Köln gearbeitet und nebenher sechs Monate lang eine deutsche Sprachschule besucht.

Wann kamen Sie nach Deutschland, und haben Sie sich insbesondere in Köln schon gut eingelebt?

Ich kam im März 2012 mit meiner Freundin nach Deutschland. Ich bin vorher viel gereist und habe u.a. ein Jahr in Australien im Rahmen eines Work & Travel-Programms verbracht. Danach lebte ich vier Monate in London, wo ich ebenfalls in der Gastronomie tätig war.

Haben Sie sich in Deutschland gut eingelebt, und gefällt Ihnen Ihre neue “kölsche” Umgebung?

Ja, ich habe mich in Köln sehr schnell eingelebt, das Leben hier ist zu dem in Frankreich nicht ausschlaggebend anders. Manchmal ist es vielleicht ein bisschen „bürokratischer“ (lacht), aber ich bin auf jeden Fall sehr, sehr glücklich hier.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft hier in Deutschland?

Ich möchte auf jeden Fall hier in Deutschland bleiben. Ich habe schon mit meiner Freundin Pläne für unsere gemeinsame Zukunft gemacht, und wir haben nicht vor nach Frankreich zurückzugehen, sondern uns hier eine gemeinsame Zukunft zu schaffen und eine Familie zu gründen. Aber dazu gehört natürlich erst mal die langfristige Etablierung in beruflicher Hinsicht!

In welchem Bereich waren Sie bisher fachlich tätig?

Ich war bei einem Juwelier in St. Etienne angestellt; dort habe ich als Mikrotechniker im Bereich Watch Conception gearbeitet. Ich hatte dort ein Praktikum gemacht und wurde später übernommen. Es handelte sich um eine absolut präzise und sehr feinmechanische Tätigkeit.

Welchen Aufgabenbereichen widmen Sie sich in Ihrer neuen Tätigkeit?

Meine Aufgabe ist die Mitarbeit bei der Herstellung von hochtechnologischen Komponenten im Reinraum, also unter höchsten Hygienemaßnahmen. Dazu gehört selbständiges Durchführen von (feinmechanischen) Montagearbeiten an verschiedenen Einzelteilen und Bedienung von Maschinen und Absauganlagen, Einstellung der Anlagen unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, laufende Überwachung von sicherheitstechnischen Einrichtungen, eigenverantwortliche Kontrolle der gefertigten Teile nach Vorgabe sowie die Dokumentation von neuen oder geänderten Arbeitsschritten innerhalb der Fertigungsunterlagen.

Wie sind Sie auf HUMANIAX aufmerksam geworden und wie war der Ablauf Ihrer Vermittlung?

Ich habe mich online nach Stellen umgesehen und per E-mail beworben. Noch am selben Tag erhielt ich eine Rückmeldung! Von da an ging alles sehr schnell: ich wurde zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen, in dem man sich umfassend nach meinen Wünschen und Vorstellungen erkundigte, sowie mich im weiteren Verlauf sehr detailliert informierte und vorbereitete. Ich bekam ein Kandidatenbriefing im Vorfeld des Termins zugemailt, in dem alle relevanten Informationen sowie Tipps zum Vorstellungsgespräch nochmal zusammengefasst waren. Gemeinsam mit Herrn Redenius von HUMANIAX habe ich dann kurze Zeit später das Gespräch beim Kundenunternehmen vor Ort geführt.

Würden Sie die Dienstleistungen von HUMANIAX weiterempfehlen?

Ja, natürlich! Ich bin sehr zufrieden und HUMANIAX sehr dankbar, ich habe eine anspruchsvolle und hochinteressante Arbeit. Es war ein wirklich äußerst höflicher und professioneller Kontakt.