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Warum BGM an Relevanz gewinnt

Zukunftsorientierte Unternehmen legen zunehmend mehr Wert auf die psychische und physische Gesundheit ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Mit diesem Denken hat das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und wird vermehrt von Unternehmen umgesetzt.

Warum es sich dabei um eine gelungene Investition in die Zukunft handelt, können Sie hier lesen!

Vielen Unternehmen ist nicht auf Anhieb bewusst, dass der Nutzen des BGM den Aufwand der Umsetzung deutlich übersteigen wird. Aufgrund dessen ist das BGM in vielen Unternehmen noch nicht angekommen.

Ein betriebliches Gesundheitsmanagement hat zur Aufgabe, mögliche Risikofaktoren für die Entstehung von physischen und psychischen Krankheiten zu minimieren und gesundheitliche Ressourcen zu stärken. Die Umsetzung kann mehr Bewegung und/oder Entspannung, eine gesunde Ernährung oder auch der Anstoß zum Umdenken hinsichtlich des Konsumverhaltens sein. Oftmals sind kreative und innovative Ideen gefragt, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Eine Studie der Felix Burda Stiftung zeigte, dass die deutsche Volkswirtschaft jährlich 225 Milliarden Euro aufgrund einer zu hohen Krankenstandziffer verliert. Die große Mehrheit der Fehltage lässt sich vor allem auf Muskel-Skelett-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und psychische Erkrankungen zurückführen.

Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten das betriebliche Gesundheitsmanagement angehen, denn dieses steigert nicht nur durch gesunde Mitarbeiter die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, sondern wirkt ebenso dem Fachkräftemangel entgegen. Die Tatsache, dass über 60 % der sozialversicherten Beschäftigten in KMU arbeiten und über 99 % der deutschen Betriebe zu diesen zählen, verdeutlicht nochmals die Relevanz einer Umsetzung.

Aber woher kommt die Entwicklung hin zum BGM?

Das Arbeitsumfeld und die Anforderungen an die Mitarbeiter haben sich in den letzten Jahren zunehmend verändert. Es ist von einer Arbeitswelt 4.0 die Rede, die besonders durch die Digitalisierung geprägt ist. Arbeitnehmer müssen immer flexibler und schneller werden, was zu Stress und Unsicherheiten führt. Ein Mitarbeiter übernimmt zunehmend mehr Funktionen. Eine ebenso große Rolle spielt der demografische Wandel, die Mitarbeiter werden immer älter und gehen später in Rente. Dies sind nur wenige Gründe für eine gezielte betriebliche Gesundheitsförderung.

Ein effizientes BGM muss systematisch Schritt für Schritt in das Unternehmen implementiert werden, um schließlich Teil der Unternehmenskultur zu werden. Ein Unternehmen mit gesunden Mitarbeitern entwickelt letztlich eine Kraft, die nicht nur intern sondern auch extern zu sehen sein wird, denn gesunde Mitarbeiter sind nicht nur motivierter und leistungsfähiger sondern zudem noch kreativer, was maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beisteuert.

Quellen:
www.dak.de