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Vorstellungsgespräch via Telefon oder Internet

Aufgrund der heutigen, viel verlangten Flexibilität der Arbeitnehmer und der Globalisierung werden Telefon- und Skypeinterviews immer häufiger genutzt, damit sich beide Parteien mit einem geringeren Zeit- und Geldaufwand gegenseitig kennen lernen können. Natürlich ersetzt so ein Interview keinesfalls die echte Situation, aber hier können schon einige wichtige Punkte abgeklärt werden.

Das Telefoninterview kann aber auch, unabhängig einer Entfernung, einfach ein erster Schritt im Bewerberprozess darstellen und /oder durch Rückfragen zur Bewerbermappe gekennzeichnet sein. Wie auch immer die Ausgangssituation ist, wichtig ist es, auch hier gut vorbereitet zu sein.

Gerade, wenn die Körpersprache komplett wegfällt, ist es wichtig, gezielte Argumente und ein Lächeln am Telefon zu haben. Sicher spielt Nervosität auch hier eine Rolle, jedoch kann man sich durch die fehlende Präsenz ganz auf die Stimme und das Gespräch konzentrieren. Insofern ist das Telefongespräch sehr gut für Menschen, die zur starken Nervosität neigen, geeignet. Ein Spiegel kann helfen, immer einen freundlichen Ausdruck zu behalten, der einem zu einem freundlichen und ruhigen Tonfall verhelfen kann. Störungen, wie ein schlechter Empfang oder ein leerer Akku sollten vermieden werden und es sollte ein gutes Zeitfenster eingeplant zu werden. Diverse Businessratgeber raten auch zu angemessener Kleidung, welche die Interviewsituation unterstreichen können.

Beim Skype Interview, welches im Gegensatz zum Telefoninterview nicht unbedingt für den ersten Schritt, sondern aus entfernungstechnischen Gründen angewandt wird, ist die Körpersprache hingegen wieder relevant. Dies hat auch zum Vorteil, dass sich der Bewerber zu Hause eventuell wohler fühlt und etwaige Stresssituationen durch eine lange Anreise wegfallen. Auch hier ist eine Vorbereitung das A&O, besonders sollte man sicherstellen, dass die Internetverbindung stabil bleibt und eine ausreichende Video- und Tonqualität vorhanden ist. Störfaktoren (Störung durch Haustiere oder Mitbewohner, Außengeräusche, Musik) müssen hier vermieden werden. Auch die Umgebung ist hierbei wichtig. Am besten eignet sich ein neutraler Hintergrund wie z.B. eine Wand. Vor dem Gespräch sollten auch die entsprechenden Lichtverhältnisse beachtet werden, welche je nach Ort und Tageszeit schwanken können.

Aus Gewohnheit schaut man hier vielleicht eher auf den Bildschirm, im Interview sollte man sich aber auf die Kamera konzentrieren, so dass der Personaler eine Art Augenkontakt hat, auch wenn dieser nicht real besteht. Gerade hier ist wieder ein Vorteil zu sehen: Man muss dem Interviewer, welches auch mehrere Personen sein können, nicht direkt in die Augen schauen, sondern kann einfach die Kamera anlächeln. Auch eine gewisse Ruhe, was die Körpersprache anbelangt, ist zu vermeiden, da durch die Bildübertragung Mimik und Gestik verstärkt werden können.

Interviews dieser Art sollten auf jeden Fall ernst genommen werden und sind einem klassischen Vorstellungsgespräch gleich zu setzen. Auch wenn das Ganze in den gewohnten vier Wänden anstatt findet, ist es wichtig, den interviewenden Partner und die Situation zu achten und wie gewohnt, sich von der bestmöglichen Seite zu zeigen.

Quellen:

karrierebibel.de
karriereakademie.de
zeit.de