HUMANIAX Blog





Pokémon GO als Teambuilding-Maßnahme

Hauptberuflich Manager – nebenberuflich Pokémon-Fänger. Von dem aktuellen Hype um „Pokémon GO“ bleiben selbst die seriösesten Geschäftsleute nicht verschont. Ist das virtuelle Spiel am Arbeitsplatz selbst größtenteils nicht erlaubt, kann es doch ganz positive Effekte auf das Unternehmensklima haben. Wir erklären, wieso.

Sie sind überall, diese Pokémons – teilweise auch in den Bürogebäuden. Der ein oder andere Pokémon-begeisterte Arbeitnehmer ist da sicherlich schon einmal verleitet, die Monster auch während der Arbeitszeit zu fangen. Offiziell ist das allerdings nicht erlaubt, es sei denn, der Chef selbst ist großer Pokémon-Fan und genehmigt die Spielerei am Arbeitsplatz. Normalerweise jedoch gelten virtuelle Spiele als Privatvergnügen und müssen auf den Feierabend verlegt werden.

Das Spielen am Arbeitsplatz kann unter Umständen sogar als Arbeitszeitbetrug ausgelegt werden. Und nicht nur die verlorene Arbeitszeit ist ein Argument für Arbeitgeber, „Pokémon GO“ im Büro zu verbieten: auch der Datenschutz spielt eine Rolle. So kann es zum Beispiel passieren, dass die Kamera neben dem gefangenen Pokémon auch sensible Geschäftsdaten mit aufnimmt, die etwa auf den Bildschirmen im Büro zu erkennen sind. Und auch die Nutzung des Firmenhandys zum Spielen kann kritisch sein: die abzugebenen Datenschutzerklärungen sprechen nicht gerade für einen tatsächlichen Schutz der Handydaten.

Doch das heißt ja nicht, dass man unter Kollegen nicht über „Pokémon GO“ fachsimpeln oder außerhalb der Arbeitszeit gemeinsam spielen darf...

Pokémon als Gesprächsthema

„Was? Spielen Sie etwa auch Pokémon? Welche Pokémons haben Sie schon gefangen?“ - Endlich haben selbst die sich unähnlichsten Kollegen ein gemeinsames Gesprächsthema. Und wer gemeinsame Interessen hat, findet sich gegenseitig sympathischer. Das belegen zahlreiche Studien. Ein positiver Effekt also für die Beziehungen der Mitarbeiter untereinander.

Pokémon als Mittagspausen-Anreiz

„Pokémon GO“ lockt selbst die größten „Frischluft-Muffel“ nach draußen. Sogar diejenigen, die ihr Mittagessen bislang lieber am Schreibtisch zu sich genommen haben, haben endlich einen Grund, ihre Mittagspause draußen zu verbringen. Und sie kehren unter Umständen mit einem Gefühl der Euphorie ins Büro zurück, wenn viele Pokémons gefangen wurden. Ein effektiver Motivator für den weiteren Arbeitstag.

Pokémon als Teambuilding-Maßnahme

Stellt sich heraus, dass mehrere Mitarbeiter vom Pokémon-Virus infiziert sind, liegt es auf der Hand, gemeinsam Pokémons suchen zu gehen. So verbringen Kollegen plötzlich gemeinsam ihre Pause oder sogar ihren Feierabend. Eine wahre Teambuilding-Maßnahme!

Fazit: Am Arbeitsplatz selbst sollten Sie die „Pokémon-App“ lieber geschlossen lassen. Doch außerhalb der Arbeitszeiten eignet sich das Spiel wunderbar, um Kollegen besser kennenzulernen.